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Geschichte der Schulen Markneukirchens

 

Teil I: von 1810 bis 1992

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Aus der Zeit vor 1840 sind nur spärliche Quellen über die Schulgeschichte vorhanden.

 

Um 1810 wurde in einer kleinen, mit Schindeln gedeckten Schule mit Schulstube für Mädchen im Obergeschoss und für Knaben im Erdgeschoss unterrichtet (Standort etwa heutiges „Hotel zur Post“, Bild).

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die alte Schule 1840 abgebrannt war und in der Folgezeit in Behelfsräumen Unterricht stattfand, wurde am 8. November 1848 eine neue Schule eingeweiht (jetziges Rathaus, Bild).

1852 gab es in Markneukirchen 514 Schulkinder, 1876 bereits 725, die von 7 Lehrern unterrichtet wurden.

1879 war die Schülerzahl bereits auf 800 angestiegen; das „Voigtsche Haus“ wurde als zweites Schulhaus bezogen.

Am 5. Mai 1887 wies der Schulleiter Dr. Förster in einer Denkschrift die Notwendigkeit und die Vorteile eines Schulneubaus nach, in dem 1600 bis 2000 Schüler unter-gebracht werden könnten.

 

 

Der Schulausschuss der Stadt Markneukirchen beschloss am 23. März 1888 den Vorschlag zu machen, die „Pfarrwiese“ als Bauplatz für das neue Schulgebäude zu erwerben.

 

Am 19. September 1889 wurde der Leipziger Ingenieur und Architekt Jummel mit der Planung des neuen Schulgebäudes beauftragt.

Am 26. Juli 1890 erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Schulgebäude, in dem das heutige Gymnasium untergebracht ist (Bild).

 

Die Schulhausweihe (Bild) erfolgte im Rahmen eines großen Festaktes am 14. Juli 1892. Drei Schulzweige waren im Gebäude untergebracht: Die I. Bürgerschule (mittlere Volksschule), die II. Bürgerschule (einfache Volksschule) und die Fachschule für Musikinstrumentenbauer (Gewerbeschule). Das Schulhaus umfasste 36 Schulzimmer, darunter 1 Nadelarbeitszimmer, 1 Zeichensaal, 1 Physikzimmer, mehrere Musikräume, verschiedene Lehrmittelräume, Konferenz-, Direktor-, Lehrer- und Hausmeisterzimmer.

Im Keller lagen Backräume, Heizungsanlagen, Zimmer für Handfertigkeitsunterricht und 3 Karzer. Das Schulhaus kostete 665.000 Mark. Dem Schulleiter Dr. phil. Paul Traugott Förster unterstanden 20 Lehrer und 1 Lehrerin für alle Schüler.

 

 

Am 1. Dezember 1894 hatte die II. Bürgerschule 912 Schüler in 20 Klassen, davon
8 Knabenklassen (38-56 Schüler), 8 Mädchenklassen (36-55 Schülerinnen),
4 gemischte Klassen (41-48 Schüler) und 14 Lehrer.

 

In der I. Bürgerschule lernten 296 Schüler in 8 gemischten Klassen (25-52 Schüler) bei 8 Lehrern und in der Fachschule für Musikinstrumentenbauer erhielten
241 Schüler in 8 Klassen täglich von 13-16 Uhr theoretischen Unterricht.

  

 

Die nebenstehenden Bilder zeigen eine Schulklasse mit Lehrer aus dem Jahre 1902 und die Lehrerschaft von 1908.

 

1919 wurden die Bürgerschulen als „Klassenschulen“ in Sachsen abgeschafft und in Volksschulen umgewandelt. Aus der I. Bürgerschule wurde die „höheren Abteilung“ der Volksschule.

 

1940 wurden die Volksschulen in Mittel- und Hauptschule unterteilt, bereits 1943 erfolgte kriegsbedingt die Wiedervereinigung.

 

 

 

 

 

Lehrerkollegium 1930

 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde am 1. Oktober 1945 die neue
Volksschule eröffnet.

 

Bei einem Brand am 4. Januar 1952 wurde der Dachstuhl des Schulgebäudes bis zur Mitte zerstört; darunter liegende Räume erlitten erhebliche Wasserschäden.
Am 1. September 1952 wurde in der Aula die neue Bühne eingeweiht und es erfolgte die Umwandlung in eine Mittelschule mit zwei 9. Klassen.

 

1954 teilte man die Schule in Mittelschule und Zentralschule. Das Internat wurde 1956 aufgelöst und in Direktorenzimmer, Sekretariat, Pionier-zimmer und Küche umgebaut.

 

 

Fahrschüler um 1960

 

Ab 1960 hieß die Mittelschule „Oberschule I“ und die Zentralschule wurde nun als „Oberschule II“ bezeichnet.

 

Am 14. Juli 1967 feierte man den 75. Jahrestag der Schulweihe.

 

1975 wurde die OS I in die „Karl-Liebknecht-Oberschule“ umbenannt und die OS II erhielt den Namen „Rosa-Luxemburg-Oberschule“.

 

 

 

 

 

Physikunterricht um 1960

 

Am 9. November 1989 brach mit dem Fall der Mauer das politische System der DDR zusammen.

 

Mit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 wurde
nach 40 Jahren Trennung die Deutsche Einheit wieder hergestellt.

 

1992 begingen die Markneukirchner das 100-jährige Jubiläum der Schulweihe. In der OS I unterrichteten zu dieser Zeit 25 Lehrer 415 Schüler; in der OS II wurden
433 Schüler von 30 Lehrkräften betreut.

 

Am 21. August 1992 wurden die beiden Oberschulen aufgelöst und das Gymnasium Markneukirchen gegründet.

 

 

 

Quelle: Festschrift "100 Jahre Schule Markneukirchen", 1992

 

 

 

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