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Eiszeitstory
 
Foto: Judith Grajewski
 
Schüler sorgen für eine Eiszeit im Sommer
 
„Musische Bildung ist Herzensbildung“, resümierte Hansjörg König, Staatssekretär des sächsischen Kultusministeriums, in seinem kurzen Grußwort vor der Uraufführung der „Eiszeitstory“ am Freitag, dem 14. Juli 2006, im ausverkauften König Albert Theater in Bad Elster. Wie viel Wahrheit in seinen Worten steckt, bewiesen ihm die Schüler des Gymnasiums Markneukirchen in den folgenden drei Stunden der Premierenaufführung umgehend. Mit sichtlich großer Begeisterung und Leidenschaft und mindestens genauso viel Können und Talent präsentierten die Gymnasiasten ihr neues Musical „Eiszeitstory“, eine in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Inszenierung.
 
Zum ersten Mal in der zwölfjährigen Geschichte der Musicalproduktionen des Gymnasiums stammen Buch, Musik und Liedtexte sowie Kostüm- und Kulissenentwürfe komplett aus der Feder eines Schülers: der des Arnoldsgrüners Sebastian Wildgrube. Im Sommer 2004 begann dieser in den Sommerferien die ersten Textzeilen und Kompositionen niederzuschreiben. An eine Aufführung dachte der junge Autor zunächst nicht. Erst ein Schulfreund brachte ihn auf die Idee, sein Buch den Lehrern Kerstin und Michael Straube zu zeigen. Beide waren begeistert. Im Februar 2005 wurde das Stück dem Ensemble vorgestellt. Bereits zwei Monate danach begannen die Proben, die Sebastian Wildgrube zum großen Teil selbst leitete. Rund 100 Mitwirkende der Klassen neun bis zwölf sowie einige ehemalige Schüler des Gymnasiums galt es dabei zu koordinieren. Die Projektleitung übernahm Sebastian Wildgrube zusammen mit Kerstin und Michael Straube sowie Dr. Enrico Weller.
 Nach rund 70 Proben in der Aula des Gymnasiums zogen die Schüler Anfang Juli mit allen Kulissen, Requisiten und Kostümen in das Theater nach Bad Elster um, wo Licht-, Ton- und Bühnentechnik eingerichtet wurden. Nach intensiver Arbeit nahm das Ensemble die Zuschauer schließlich mit auf eine Reise in die Eiszeit: Auf der Flucht vor der Kälte stolpern ein Mammut, ein Faultier und ein Eichhörnchen zufällig über Menschenkind Mira. Gemeinsam mit Baumarkt-Biber Obi, Nasenbär Uschi und Stinktier Deodor macht sich das Trio auf den gefährlichen Weg, um Mira zu ihrer Mutter zurückzubringen. Begleitet werden sie vom hinterlistigen Tiger Diego, der Mira im Auftrag Sotos, dem Anführer der Säbelzahntiger, an sein Rudel ausliefern soll. Um sein Ziel zu erreichen schließt sich Diego der Gruppe als Spurenleser an. Auf ihrer Reise durch das Eis lernt die unfreiwillige Herde schließlich die Bedeutung von Freundschaft, Liebe und Respekt richtig kennen. Und auch Diego erkennt, dass er endlich wahre Freunde gefunden hat, die er nicht verraten möchte.
 Gespielt wurde das Stück von zwei wechselnden Besetzungen. Beiden gelang es, mit bemerkenswerten schauspielerischen, stimmlichen und tänzerischen Leistungen Dramatik und Komik der Handlung auf der Bühne zu vereinen. Für herzliche Lacher im Saal war ebenso gesorgt wie für Gänsehautstimmung. Unterstützt wurden die Darsteller von einem stimmgewaltigen Chor, einem ausdrucksstarken Ballett und einer hervorragenden Band, die mit einer Bandbreite von Latin bis Jazz aufwarten konnte. Alle 29 Kompositionen wurden live von 13 Musikern gespielt.
 
Absolut sehenswert war auch das Bühnenbild. Ausstatter Benjamin Schaser und sein Team schafften es, Eis-, Vulkan- und Höhlenlandschaften auf der Theaterbühne Wirklichkeit werden zu lassen. Ein fünf Meter hoher Eisberg war Dreh- und Angelpunkt der Kulisse. Die Techniker der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH ließen passend dazu Schneeflocken auf die Bühne und in den Zuschauerraum rieseln. Dazu holten sie Sonne, Mond und Sterne ins Theater.
 Nicht zu vergessen sind ebenfalls die aufwändig gestalteten Kostüme. Rund 400 hatten die Gymnasiasten im Gepäck. Allein der Chor stand in vier verschiedenen Kostümen auf der Bühne, die insgesamt sechs mal gewechselt werden mussten.
Angefertigt wurden sie meist von den Darstellern und ihren Familien. Ein Großteil der wunderbaren Solistenkostüme wurde von Doris Wildgrube, der Mutter des Autors, mit viel Liebe zum Detail geschneidert.
Der Vorhang schloss sich nach den Vorstellungen oft erst nach einer Zugabe, die sich die begeisterten Zuschauer mit kräftigem Applaus, Standing Ovations und anerkennenden Pfiffen erbaten. Alle zehn Vorstellungen, welche die Gymnasiasten innerhalb einer Woche gaben, waren restlos ausverkauft. Knapp 5000 Zuschauer haben die „Eiszeitstory“ somit gesehen.
  
Julia Rubner
  
Publikumsmeinungen:
Eugen Obenaus, Markneukirchen:
„Gigantisch. Soviel Begeisterung habe ich noch nie erlebt.“
  
 
Gisela Fröba, Pabstleithen:
„Mir hat ausgezeichnet gefallen was die Schüler auf die Beine gestellt haben.“
 
 
Christiane Schneider, Markneukirchen:
„Ein super Abend, an dem Lustiges und Nachdenkliches geboten wurde. Die nachdenklichen Szenen haben mich besonders beeindruckt. Es war oft sehr ergreifend.“

Hinweis:

Die „Eiszeitstory“ gibt es als Video auf DVD und VHS.

Die CD mit den schönsten Melodien des Musicals ist seit Anfang Februar 2007 erhältlich!
 

 

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