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Best of Broadway

 

„Es läuft einem die Gänsehaut . . .“

Ein Publikumserfolg aller erster Klasse war die Musicalshow „Best of Broadway“ des Markneukirchner Gymnasiums. In insgesamt acht ausverkauften Vorstellungen bekamen rund 3600 Zuschauer die fantastische Bühnenshow zu sehen.

MARKNEUKIRCHEN/BAD ELSTER – Frenetischen Applaus spendete das Publikum in jeder der acht ausverkauften Vorstellungen und die Zuschauer zeigten sich begeistert von den bühnenreifen Leistungen der Schülerinnen und Schüler der Profilklassen und Musikkurse des Gymnasiums Markneukirchen. So zum Beispiel auch Caroline Richter aus Adorf: „Ich fand das Ganze, was da geboten wurde, einfach supergenial. Man merkt überhaupt nicht, dass die Akteure alle Laien sind und man dachte echt, Profis stehen da vorn auf der Bühne. So tolle Musik und Tanz, also – spitzenmäßig! Ich habe Notre Dame in Berlin gesehen und heute hier. Da war kein Unterschied!“

Sehr beeindruckt war auch Katrin Hendel aus Bad Elster. „Es läuft einem die Gänsehaut“, meinte sie und ergänzte: „Es war ganz einfach wunderbar! Wenn man bedenkt, wie jung die Leute da auf der Bühne noch sind, kann ich nur sagen, ich fand das ganz ganz toll!“

Und auch Musiker und Musiklehrer Gert Schmidt aus Markneukirchen selbst fand ausschließlich viele lobende Worte. „Das ist eine Spitzenleistung, was hier auf der Bühne gezeigt wird. Und wenn man mal überlegt, was für ein Quatsch da im Fernsehen kommt, so wie Deutschland sucht einen Superstar, da kann ich nur sagen, wir haben sie hier, Gott sei Dank! Das sind Leute, die das spitzenmäßig machen und keine große Promotion dafür brauchen. Ich ziehe den Hut vor den Akteuren und Tänzern, vor den Musikern und Sängern, sie waren alle große Klasse!“

Auch Pfarrer Frank Hadlich aus Bad Elster war fasziniert. „Mir hat die Musicalshow großartig gefallen. Da sind einfach unheimliche Emotionen rübergekommen, die Akteure waren sichtlich alle selber total begeistert“, meinte er und fügte an: „Ich kenne ja nun einige Schüler aus dem Religionsunterricht in Markneukirchen, da waren sie manchmal eher etwas trübe und blass, aber hier waren sei nicht wiederzuerkennen. Ich kann die Schüler alle nur beglückwünschen und ebenso Schulleiter Hartmut Neef, dass er so etwas mit seinen Musiklehren auf die Beine stellt, ich bin begeistert!“

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„Ich bin glücklich,
eine so gute Produktion in unserem Hause zu haben!“

Musikdirektor Florian Merz
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Achtmal ausverkauftes Haus und jedes Mal Standing Ovations der Zuschauer war auch ein besonders Gütesiegel, für das Musikdirektor Florian Merz viele lobende Wort fand. „Ich bin restlos begeistert vom hohen Niveau, das hier geboten wurde. Das trifft sowohl auf die Leistungen in Gesang, Darstellung und Tanz zu, aber auch gleichzeitig auf die sehr gute Teamleistung, die dabei insgesamt erbracht wurde“, betont Florian Merz und fügt an: „Ich bin glücklich, eine so gute Produktion in unserem Haus zu haben und bin auch stolz auf die Jugendlichen, dass sie so etwas auf die Beine stellen. Die wochenlange Probearbeit fand in einer sehr partnerschaftlichen Zusammenarbeit statt und war sehr fruchtbar. Die künstlerische Leitung der Musicalshow lag wirklich in sehr guten Händen. Ich kenne auch viele andere Musikgymnasien in den alten Bundesländern, muss aber sagen, so was wäre da nicht auf die Beine gestellt worden! Es wäre zu wünschen, dass die Spontanität und Begeisterung dieser Jugendlichen auch einige bekanntere Stars ihrem Publikum wieder bieten könnten. Im nächsten Schuljahr wird es mit Sicherheit eine komplett neue Auflage geben.“

Bei allen Akteuren und Organisatoren herrschte nach der Abschlussvorstellung am Sonntag dann auch eine große Freude und Erleichterung nach der gelungenen Musicalshow. Zugleich mischte sich aber auch ein bisschen Wehmut darunter und überschattete den Augenblick ungetrübter Freude, nachdem der Vorhang zum Ende der letzten Vorstellung gefallen war. Da kamen aufgestaute Emotionen hoch. Da fiel von allen ein immenser Druck ab. Da wurden Erinnerungen wach an die vielen gemeinsamen Proben, an die harte Arbeit, die Anstrengung, dieses hoch gesteckte Ziel unter Aufbietung alle Kräfte zu erreichen. Nun war es vollbracht und es hieß Abschied nehmen.

Da wurde schnell noch ein Gruppenfoto gemacht von den begabten Talenten und Zwölftklässlern, die nun aus „Altersgründen“ verabschiedet werden müssen, und da wurde sich heftig umarmt, weil es einfach so schön war, gemeinsam eine Herausforderung angenommen und gemeinsam gemeistert zu haben.

Diese Freude können auch Kerstin und Michael Straube sowie Dr. Enrico Weller teilen, unter deren Leitung erneut das gelungene Projekt gestellt war. „Ich bin begeistert, dass alle so gut mitgemacht haben und konzentriert waren, und wir sind tatsächlich alle sehr überrascht, dass wir in fünf Tagen acht Vorstellungen auf so einem hohen Niveau geschafft haben“, schätzte Michael Straube ein. „Ich bin vor allem froh, dass alles so reibungslos gelaufen ist, und bei so vielen Akteuren nichts vorgekommen ist, keiner krank wurde und es auch keine anderen Komplikationen hinter der Bühne gab“, ergänzt Kerstin Straube.

Bei aller Teamleistung aus den eigenen Reihen hob Dr. Enrico Weller außerdem die wunderbare Zusammenarbeit mit der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH besonders hervor. „Im Herbst 1998 war unsere letzte Bühneninszenierung am Theater in Bad Elster vor der aufwändigen Sanierung. Als sich jetzt wieder der Vorhang hob, waren wir schon sehr erstaunt, was technisch alles möglich ist. Es war eine ausgesprochen angenehme Erfahrung mit den Spitzenleuten hier am Theater so wunderbar zusammenarbeiten zu können“. Gemeinsam wird man im Dezember die Videoaufzeichnungen ansehen und den Erinnerungen Platz geben.

Und was kommt im nächsten Jahr vom Markneukirchner Gymnasium auf die Bühne? „Da gibt es sicher schon einige Ideen, aber verraten wird noch nichts“, macht Michael Straube abschließend auf ein mögliches neues Highlight im König Albert Theater neugierig.

 

STEFFEN ADLER

Quelle: Vogtland-Anzeiger


 


 

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