05.09.2009 - Erste Eindrücke

Zwei Wochen sind nun schon hier vergangen, aber mir kommt es schon viel länger vor, weil ich so viel erlebt habe in dieser kurzen Zeit. Die Hinreise war ziemlich langweilig, um ehrlich zu sein. Insgesamt 24 Stunden war ich unterwegs, habe aber wegen der Zeitumstellung 7 Stunden eingespart. Wegen Hurricane Bill hatte der Flug von Washington D.C. nach Chicago einiges an Verspätung. Mein Gepäck ist dazu noch in Chicago auf der Strecke geblieben, wir konnten es aber gleich am Tag nach dem Flug in Springfield abholen

Meine Gastfamilie ist sehr spontan und unternehmungslustig. Ich bin wirklich sehr froh, in einer so jungen Familie untergekommen zu sein. Ich habe auch schon viele Familienmitglieder kennen gelernt, die wirklich „typisch amerikanisch“ drauf sind. Aber meine eigentlichen Gasteltern leben sehr gesund und passen nicht so ganz in dieses amerikanische Bild, das man vielleicht hat.

Wir waren schon auf einem Baseball Game hier in der City. Das Football-Team meiner High School hatte auch schon ein Spiel. Und sie haben gewonnen, nachdem das Team knapp fünf Jahre lang Niederlagen hinnehmen musste.

Mit der Sprache komme ich ganz gut zurecht. Verstehen ist kein Problem, nur das schnelle Antworten auf Fragen fällt mir noch schwer.

Mein Stundenplan sieht wie folgt aus:

1.       Liberty and Law (vgl. GRW)

2.       Anatomy and Physiology (spezialisierter Bio-Unterricht)

3.       Analysis/Trigonometry (Mathe)

4.       Endeavour (Freistunde zum Hausaufgaben machen)

5.       Music Theory (Musik-Theorie)

6.       Concert Choir (Chor)

7.       World History (Geschichte)

8.       English III (American Literature)

Jeden zweiten Tag hat man an der Parkview High School den gleichen Stundenplan, weil man die einzelnen Fächer immer im Block absolviert, also zum Beispiel 1-3-5-7 und den anderen Tag 2-4-6-8. Dazu kommen dann noch verschiedene Clubs nach der Schule, von denen aber viele noch nicht begonnen haben, weil das Schuljahr erst vor knapp zwei Wochen begonnen hat.

 

Eine schöne Zeit bis zum nächsten Bericht aus Springfield, Missouri und liebe Grüße aus Amerika!

Take it easy!

 

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